Über uns

die Geschichte des Orchesters

Das Süddeutsche Sinfonieorchester hat seine Anfänge gegen Ende 2024. Ursprünglich kam eine Gruppe junger Musiker in Stuttgart zusammen, allesamt Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, Mitglieder im Bundesjugendorchester, und vor allem: Freunde, die den Wunsch hatten, zusammen zu spielen!

Aus der Sehnsucht und dem Verlangen, solistisch mit Orchestern zu spielen, Erfahrungen zu sammeln und sich auszuprobieren entschließen sie sich, einfach ein eigenes Orchester zu gründen und sich selbst zu organisieren. Es gründet sich der Verein "Junge Solisten Stuttgart e.V."

Mit kaum Erfahrung über die Organisation eines Orchesters aber mit hohen Ambitionen findet der Gedanke Unterstützung unter jungen Musikern im Raum Stuttgart, erste Kammermusikkonzerte in Kirchen werden organisiert. Das ermöglicht dem Verein nur wenige Monate nach Gründung das eigenorganisierte Konzertieren im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart im Dezember 2024. Unterstützt werden die aufstrebenden Musiker aus Musikhochschule, dem Bundesjugendorchester oder dem Gustav-Mahler Jugendorchesters auch durch Stimmführer der renommierten professionellen Orchester Stuttgart, die Pult an Pult gemeinsam mit den jungen Musikern musizieren. Gespielt wird beim ersten Konzert in der Liederhalle ein reines Mozart-Programm, die beiden Sinfonia Concertante für Violine und Viola, sowie jene für 4 Solobläser des Salzburger Genies kommen zur Aufführung. Mozarts bekannte 40. Sinfonie in g-Moll rundet den Abend musikalisch ab und sorgt für Begeisterungsstürme und langen Ovationen im gut besuchten Mozartsaal.

Nach diesem gelungenen Auftakt und einigen weiteren Projekten nimmt sich der Verein das nächste große Projekt vor. Das auftretende Orchester hat zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Namen, der Verein existiert seit weniger als 6 Monaten, nichtsdestotrotz wagt man sich ein erstes Mal in den Beethovensaal der Liederhalle, regelmäßiger Konzertort der renommierten Orchester in der Welt der Klassik. In selbständiger Realisation der Vision stürzen sich die Musiker mit vollem Herzblut in das Projekt und so gelingt es dank beharrlicher Arbeit, ein mitreißendes Konzert zu schaffen. Ein besonderes Anliegen des Orchester war und ist dabei das soziale Engagement und die Verantwortung im gemeinsamen Miteinander junger Menschen. Das Konzert ist ein Benefizkonzert zu Gunsten der „Olgäle-Stiftung“ des Kinderkrankenhauses Stuttgart.

Mit diesem Konzert Mitte 2025 tritt der Verein erstmals unter dem Namen "Süddeutschen Sinfonieorchester" auf, nur wenige Monate nach Gründung, und damals noch als unbekanntes Orchesters gelingt der Durchbruch in professionelle Dimensionen der Sinfonik.

Das Süddeutsche Sinfonieorchester (kurz: SDO) ist damals noch ein Teil des Vereins „Junge Solisten Stuttgart e.V.“. Da das Orchester sich jedoch stetig in Sachen Größe und Qualität zulegt, treffen die Verantwortlichen die Entscheidung, das Süddeutsche Sinfonieorchester zu verselbstständigen. Das Orchester tritt von nun an unabhängig auf, und trotzdem bleibt eine enge Verbundenheit zum Ursprung, um jungen Talenten der Region weiterhin eine angemessene Bühne für ihr Können bieten zu können. Auf besonderen Wunsch des Musikdirektors Patrick Giesel werden daher weiterhin Orchesterkonzerte organisiert, um gezielt junge, hochbegabte Künstler zu fördern. Dies geschieht künftig im Rahmen der jährlichen Konzertreihe „Sturm und Klang!".

Eine erste Ausgabe des Formats hat im Dezember 2025 im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart bereits stattgefunden. Dabei kommen Mitglieder des Orchesters an den Pulten erneut mit professionellen Musikern Stuttgarter Orchester zusammen, um 5 außergewöhnlich begabte MusikerInnen aus Baden-Württemberg zu begleiten, welche vorher in einem Auswahlverfahren ausgesucht wurden.

Passend zur Leitidee, junge Menschen zu fördern, ist auch dieses Konzert ein Benefizkonzert zu Gunsten von Kindern in Not. Partner des Konzertes war UNICEF Stuttgart.

Das Orchester tritt weiterhin ab und zu als kleineres Ensemble auf und ist dem Stuttgarter Raum dabei längst entwachsen. Anfang 2026 wagen sie sich erstmals in andere Großstädte des Bundeslandes. In einer barocken Besetzung spielen sie in der Harmonie Heilbronn vor einem ausverkauften Saal Vivaldis berühmte „Vier Jahreszeiten“. Dabei werden die Musiker nach jedem Satz durch lauten Applaus und Begeisterung seitens des Publikums unterbrochen, bevor sich der Saal mit Verklingen des letzten Tones durch Standing Ovations beim Ensemble euprhorisch bedankt.

Heilbronner Stimme:

"in der aktuellen Besetzung des Ensembles [...] holen die Musikerinnen und Musiker alles an Raffinement und technischen Herausforderungen heraus, was der Komponist zu Papier gebracht hat. [...]"

Patrick Giesel
Patrick Giesel

Im Februar 2026 kommt es dann zu einer ersten Konzerttournee durch Baden-Württemberg. Für die Umsetzung eines größeren sinfonischen Programmes wird daher mehrere Tage von morgens bis abends im Schwarzwald geprobt, bevor die Tournee beginnt. Das SDO widmet sich hierbei nicht nur der monumentalen 9. Sinfonie von Antonin Dvorák, sondern auch Brahms' Doppelkonzert, besetzt aus Solisten des Orchesters. Zusätzlich wird bei den Konzerten eine eigens komponierte Tondichtung des Musikdirektors Giesel gespielt, die ihre Uraufführung erlebt. Sich seiner Tradition und Anfänge bewusst, geben die Stimmführer des Orchesters nach der Sinfonie eine gemeinsame Zugabe, der Dirigent wird als Cellist Teil des Ensembles, das Publikum ist begeistert!

Das Orchester begibt sich im Rahmen dieses Projekts in renommierte Konzertsäle Baden-Württembergs. Besonders durch das letzte Konzert der Tournee im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg wird dem SDO überregionale Aufmerksamkeit zuteil, es entwickelt sich langsam aber sicher ein Stammpublikum, das sich über das gesamte Bundesland verteilt.

Das Süddeutsche Sinfonieorchester zeichnet sich stets durch Spielfreude, Leidenschaft und Flexibilität auf hohem Niveau aus. Aus einem Ensemble entwickelt sich immer mehr ein angesehenes Sinfonieorchester. Die Musiker trägt dabei der Geist, durch akribische Arbeit und hochqualitative Aufführung den Menschen wunderbare Momente in der klassischen Musik zu schenken.

Ein Entwicklungsende ist dabei noch lange nicht in Sicht, schon bald wird das SDO sich wieder präsentieren und eines scheint sicher:

Die Zukunft der klassischen Musik gehört dem Nachwuchs - und somit auch den Musikern des Süddeutschen Sinfonieorchesters.

Fortsetzung folgt...

Ludwigsburger Kreiszeitung:

" [...] mit ungemein vital musizierten, expressiven Dialogen wie nahtlosem Rapport im Kopfsatz und harmonischem Unisono-Instrumentalgesang im "Andante" brillierend, vom spürbar für eine Sache brennenden SDO auf der sprichwörtlichen Stuhlkante musiziert. [...]"

" [...] Giesel bedient sich des tradierten Repertoires weitesgehend mit Geschick und nicht nur belesener, sondern auch erspielter Geläufigkeit."

Stand April 2026

Gefördert von: