Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia Concertante für Violine und Viola in Es-Dur, KV 364

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 39 in g-Moll

Bernhard Romberg

Cellokonzert Nr. 3 in D-Dur, op. 3

Besetzung:
Violinen, Violen, Celli, Kontrabässe, 2 Oboen, 2 Hörner. + 1 Fagott und 1 Flöte für Romberg

Anmeldeschluss: 31.09.2026

Termine

Probentage:
Fr 23.10.26, 18:00 - 21 Uhr
Sa 24.10.26, 9:00 - 13:30 Uhr

Konzerte:
Sa 24.10.26, 19:00 Uhr, Altkatholische Kirche Stuttgart, (AP um 17 Uhr)
So 25.10.26, 17:00 Uhr, Christuskirche Heilbronn, (AP um 13:30 Uhr)

Infos

Das Süddeutsche Sinfonieorchester (SDO) plant ein Projekt mit Kammerorchester im Oktober 2026! Die Konzerte finden in Stuttgart und Heilbronn statt und sollen Mitglieder des Orchesters solistisch präsentieren. Auf dem Programm steht Mozarts Sinfonia Concertante für Solo Violine und Viola, gespielt von unseren Solistinnen Louisa Oppawsky und Anna Ringger. Auch zu hören ist das unbekannte drite Cellokonzert von Bernhard Romberg, präsentiert von Marc Strokov. Um das Programm abzurunden wird zusätzlich Haydns etwas kleinere Sinfonie Nr. 39 in g-Moll gespielt. Um sich auf diese Konzerte angemessen vorzubereiten, sind im Rahmen eines Wochenendes Proben und Konzerte angesetzt. Dabei werden außerdem neben den BewerberInnen auch professionelle Musiker großer, renommierter Orchester an den Pulten mitspielen.

Alle Proben finden in Stuttgart statt. Wir verstehen uns dabei nicht als Orchester exklusiv für Musiker aus dem süddeutschem Raum und beschränken uns nicht auf eine Altersgruppe, sondern öffnen die Anmeldung für alle begeisterten Musiker aller Altersgruppen, die gerne gemeinsam mit uns intensiv an der Musik arbeiten wollen. Die Bewerbungsphase für das Projekt endet am 31.09.2026.

Für eine Bewerbung muss lediglich das oben verlinkte Bewerbungsformular ausgefüllt werden. Da es uns als Orchester im Sinne der Musik wichtig ist, allen Interessierten die Möglichkeit einer Bewerbung schaffen zu können, wird es für die Teilnehmer dieses Projektes keine Kosten oder Teilnahmegebühren geben; auch für Verpflegung und Schlafmöglichkeit wird gesorgt. Lediglich die eigene An- und Abreise zur Probenphase wie auch die Abreise nach dem letzten Konzert muss selbst gezahlt werden.

Um unserem Qualitätsanspruch und der Komplexität der gewählten Werke gerecht werden zu können, bedarf es bei den sich bewerbenden Orchestermitgliedern eines gewissen Qualitätsstandards. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, als Teil der Bewerbung die Einsendung eines kurzen Videoclips zu etablieren. Diese Aufnahme kann dabei nur wenige Minuten dauern und soll lediglich die Fähigkeiten des/der BewerberIn eindeutig unter Beweis stellen. Eine genaue Werkvorgabe oder anderweitige Auflagen gibt es nicht. Damit wollen wir die Umstände eines aufwendigen Probespiels mit Anreise etc. vermeiden und allen die bequeme Möglichkeit einräumen, nach ihren Möglichkeiten ein Video einzusenden.

Im Anschluss an die Bewerbung und nach Bestehen der Videoeinsendung schicken wir an den/die BewerberIn ein Anmeldeformular für die Arbeitsphase. Ziel dieser Projektphase ist es, das Musizieren mit Qualitätsanspruch an eine gemeinsame Freude an der Musik zu knüpfen, die eine detaillierte, fokussierte Probenphase mit großartigen Konzerten als Abschluss bewirken soll.

Solisten

Louisa Oppawsky

Louisa Oppawsky wurde im Juni 2007 geboren und begann das Geigespielen im Alter von 6 Jahren. Sie kam in die „Begabtenförderung“ der städtischen Musikschule Heilbronn und mit 13 Jahren als Frühstudentin ins „Precollege“ Würzburg. 2023 wurde Louisa Jungstudentin an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Christine Busch. Seit 2021 spielt sie im Landesjugendorchester und seit 2023 im Bundesjugendorchester, mit dem sie im Januar 2025 auch auf Tournee durch Großbritannien und im europäischen Ausland war.

In ihrer Heimatstadt war sie Solistin und Konzertmeisterin des Jugendsinfonieorchesters Heilbronn. Sie war langjähriges Mitglied im Netzwerk „Amadé“ mit Auftritten im Schloss Mannheim und hat an nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen. Preise erhielt sie beim internationalen Violinwettbewerb in Wroclaw und 2023 einen ersten Preis und den UNESCO Sonderpreis für die beste kammermusikalische Darbietung als Duo Geige/Bratsche beim Concorso Internationale Citta di Palmanova.

Louisa ist darüber hinaus mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert. Zuletzt erhielt sie 2024 einen ersten Bundespreis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Duo Klavier/Violine und den Carl-Schröder Förderpreis.

Im April 2025 nahm sie an „Musik Miteinander“ der Kronberg Akademie teil. Im Juli 2025 absolvierte Louisa ihr Abitur und begann ihr Bachelor-Studium im Oktober 2025 bei Prof. Christine Busch an der HMDK Stuttgart.

Seit Oktober 2025 ist sie außerdem Stipendiatin der Benno-Kittel-Stiftung.

Meisterkurse besuchte Louisa bei Martin Tittor, Prof. Herwig Zack, Prof. Ingolf Turban, Eduard Sonderegger, Prof. Christine Busch, Prof. Kirill Troussov.

Louisa spielt eine Violine von Gian Carlo Guicciardi der Deutschen Stiftung Musikleben.

Anna Ringger

Anna Katharina Ringger, geboren 2006, erhielt im Alter von sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht, wechselte mit 13 Jahren zur Bratsche und begann bereits mit sieben Jahren zusätzlich Klavier zu spielen.
Früh machte sie durch ihre musikalische Begabung auf sich aufmerksam und wurde mehrfach beim Wettbewerb Jugend musiziert ausgezeichnet, darunter mit mehreren ersten Bundespreisen – sowohl kammermusikalisch als auch solistisch – sowie Sonderpreisen bei WESPE.
Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Hartmut Rohde im Rahmen des Internationalen Mendelssohn-Festivals, und sammelte umfassende Orchestererfahrung als Mitglied verschiedener Jugendorchester, darunter seit 2022 auch im Bundesjugendorchester (BJO) unter anderem als Stimmführerin.
Deshalb hatte sie bereits die Möglichkeit in renommierten Sälen wie dem goldenen Saal in Wien, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Elbphilharmonie oder der Berliner Philharmonie zu spielen.


Seit 2022 wird sie von Lydia Bach unterrichtet und wir nun ab Oktober 2026 an der Hmdk Stuttgart bei Prof. Stefan Fehlandt studieren.

Marc Strokov

Marc Strokov, geboren 2008, begann 2015 seine musikalische Ausbildung im Fach Cello bei Giga Khelaia an der Musikschule Stuttgart. Er gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe, darunter den Rovere D’Oro International Giovani Talenti Music Competition 2024 und den Internationalen Gustav Mahler Cello Wettbewerb 2022.
Auch beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowie beim Beethoven Bonnensis Wettbewerb konnte er mehrfach erste Preise erzielen.

Neben seinen Wettbewerbserfolgen trat er als Solist mit dem Brenzhaus Orchester Stuttgart auf und spielte beim Schleswig-Holstein Musikfestival. 2025 folgen Konzerte mit den Heidelberger Philharmonikern und im Klaviertrio. Seine musikalische Entwicklung wurde durch Meisterkurse bei renommierten Professoren gefördert, darunter Stefan Fehlandt, Hugo Rannou, Mario de Secondi und Eduard Sonderegger. Auch als Mitglied des Bundesjugendorchesters konnte er bereits in vielen renommierten Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam oder dem Wiener Musikverein auftreten.

Er erhielt Stipendien der Dr. Lang Foundation, der Ruth-Ilse Lenz Foundation und wird seit 2022 von der Jürgen Ponto Stiftung gefördert. Seit Oktober 2022 spielt er ein Cello aus dem Bundesmusikinstrumentenfonds Deutschland.

Patrick Giesel

Patrick Giesel ist ein junger Musiker, der trotz seines jungen Alters eine Reihe an beeindruckenden Erfahrungen nachzuweisen hat. Ausgebildet wurde er von Jorma Panula, dem Meister hinter dem legendären finnischen "Dirigentenwunder", aus dessen Schule viele der heute begehrtesten Pultstars kommen, wie z.B. Esa-Pekka Salonen, Klaus Mäkelä, Sakari Oramo u.v.m.. Ein weiterer wichtiger Mentor für ihn war Dan Ettinger, bei dem er viel über das Opernhandwerk gelernt hat.

Im Alter von 18 dirigierte er erstmals ein professionelles Orchester, mit 19 das erste Mal im Operngraben in Italien, im Alter von 20 dirigierte er sein erstes professionelles Konzert im Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart. Neben dem Dirigieren und dem Cellospiel erklangen auch Kompositionen von ihm, für Orchester, Chor oder Kammermusik in den verschiedensten Sälen in ganz Europa.

Besondere musikalische sowie menschliche Impulse erhielt er dabei von Daniel Barenboim oder Jörg Widmann, doch auch durch Größen wie Daniele Gatti oder Marek Janowski erhielt er bereits private Lektionen. Er arbeite bereits mit verschiedensten Opern- und Konzertorchestern in Finnland, Italien, Frankreich, Deutschland sowie auch in seiner Heimat Stuttgart mit Musikern der renommierten Berufsorchester, oder Mitgliedern der Berliner Philharmoniker.

Häufige Fragen + Antworten

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